Über uns

VollgasBrass ist eine Besetzung aus 7 mehr oder weniger jungen (man ist ja immer nur so alt wie man sich fühlt, gell Xaver) Musikern aus dem schönen Allgäu. Unsere Gruppe entstand dadurch, dass ein paar von uns nach Anhören einiger CD´s und einem Konzert von „Mnozil Brass“ die hirnrissige Idee entwickelten: „Sowas kennte mir doch au probiere.“


Gesagt, getan... oder doch nicht. Ziemlich schnell hatten wir 3 Trompeten und 2 Posaunen zusammen (allesamt aus der Stadtkapelle Isny), aber woher die Tuba und die dritte Posaune?
Durch unsere „weit reichenden Beziehungen“ zu anderen Musikkapellen wurden wir aber schließlich doch noch fündig. Wir haben uns einen Tubisten aus Eglofs (bei dem sieht man schon, dass er Tuba spielt) und einen Posaunisten aus Weitnau „eingekauft“. Ende Dezember 2005 trafen wir uns im tiefsten Winter in Isny zu unserer ersten Probe. Dank dem Startkapital der Stadtkapelle Isny (herzlichen Dank hierfür) konnten wir uns ein paar Noten kaufen und so wurde einfach drauf los geprobt. Das schöne, alle waren von Anfang an mit Begeisterung dabei. Mittlerweile haben wir uns ein mehrstündiges Repertoire erarbeitet (es werden ständig mehr und unser eigener Stil ist zu einem festen Bestandteil dieser Stücke geworden).
Und das war einfacher, als einen Namen zu finden. Es wurde hin und her überlegt, aber nichts passte. Bis unser Bayer Fabian mit einer beim Einkehren daher gesagten Bemerkung den Volltreffer landete. (Fast) O-Ton: „Bei dem oine Schdick muss es halt scheppre, doa gäbe mir einfach vollgas!“ (Übersetzung ins Hochdeutsche: „Bei dem einen Stück muss es halt laut sein, da geben wir einfach alles.“) Tja, vollgas Brass eben. Nicht dass Sie jetzt auf Grund der Entstehung des Namens denken, wir würden nur „vollgas“, nein, nein, wir können auch anders.


Wer „Mnozil Brass“ kennt weiß sicher, was in einer solchen Gruppe alles möglich ist. Man muss aufmerksam in gut sortierten Notenarchiven suchen (nochmals ein Dankeschön an die Stadtkapelle Isny) und bei einigen Stücken hin und wieder etwas wagen, dann kann man außergewöhnliche und vor allem abwechslungsreiche Musik zum Besten geben. Wir versuchen mit unserem Programm alle zu begeistern, ob jung, ob alt, ob Polka-Fan oder Anhänger der moderneren Blasmusik. Wir spielen von Antonin Dvorák über Sepp Neumayr bis hin zu Queen alle Stilrichtungen (wem die Namen nichts sagen, von festlicher, klassischer Musik über Märsche/Polkas und schöne Solos bis hin zu „Pop-Musik“).


Wir fänden es toll, wenn wir diese Vielfältigkeit auch Ihnen beweisen könnten, sei es auf einem Ihrer Geburtstage, auf Ihrer Weihnachtsfeier, zu einem Jubiläum, in einem von Ihnen veranstalteten Kirchenkonzert, einem gemütlichen Abendkonzert oder auch morgens bei einem zünftigen Frühschoppen. Wenn es Ihnen dann gefällt, dürfen Sie auch gerne Bekannten und Verwandten davon erzählen und uns wieder beehren.

 

Update:

Mittlerweile haben wir seit mehreren Monaten einen neuen Posaunisten, der auch am Tenorhorn zu überzeugen weiß.

Unser Repertoire hat sich verändert, es ist nämlich seteig gewachsen. Mittlerweile haben wir schon weit über 100 verschiedene Stücke aufgeführt und uns neben dem oben genannten, bunten Programm uns ein zweites "Standbein" aufgebaut, den Bereich böhmisch-mährisch. Hierfür kann es auch hin und wieder vorkommen, dass uns ein Nicht-Musiker unterstützt, nämlich ein Schlagzeuger.

 

Update 2:

Wir haben ein neues Mitglied hinzugewonnen, Pius aus Kleinweiler. Mit seinen 16 Jahre ist er zwar noch grün hinter den Ohren, aber musikalisch hat er schon verdammt viel drauf. Er spielt Tenorhorn, Basstrompete, wenn es sein muss auch Posaune oder Tuba, ein Multitalent sozusagen.